Magic-Sarah's MoBa-Blog

mein erstes Fremo-Treffen

Einen wunderschönen Montag wünsche ich euch,

nun ist es geschehen und ich war am Samstag das erste mal auf einem Fremotreffen in Frankfurt-Nied.

Durch ein sehr interessanten Vorfall bin ich mit einem Mitglied aus NRW in Kontakt gekommen. Eigentlich wollte ich nur einen Fred-Handregler kaufen, aber es hat sich dann doch eine Freundschaft entwickelt und so plauden wir über vieles. Bei meinem aktuellen Projekt mit dem Kopfbahnhof steht er mir mit Rat zur Seite und hat mir auch sehr dabei geholfen, das Konzept zu entwickeln.

Er hatte mich auch auf das Fremo-Treffen angesprochen und so war ich also am letzten Samstag (10.03.2012) in Frankfurt. Auch wenn ich eigentlich nicht aufgeregt bin, wenn ich etwas neues mache, so war ich dennoch in der Nacht zuvor so aufgeregt, das ich nicht wirklich schlafen konnte. Selbst im Zug konnte ich den Schlaf nicht nacholen und so bin ich dann doch sehr müde angekommen.

Nach einem kurzen setzten wurde ich dann auch von Michael, dem Organisator dieser Veranstaltung begrüßt und auch einigen anderen Vorgestellt. Was schon komisch war, denn sehr viele kannten mich durch das Projekt „HH-Altona“.

Nachdem dann nun die Aufträge verteilt wurden, hatte der „Betrieb“ begonnen. Es mussten die Betriebstellen besetzt werden, aber auch die Züge musste mit Lokführern bemannt werden. Und los ging es… Die Uhr lief an und die ersten Züge rollten auf der Anlage los. An einigen Betriebstellen herrschte dann auch schon rege betriebsamkeit, denn es mussten ja schon die ersten Züge verarbeitet werden.

So kam es dann auch, das in der zweiten Runde auf einmal an der Betriebsstelle Stahlwerk, wo ich gerade meine Gedanken schweifen lies, ich einen Regler in die Hand gedrückt bekommen habe mit den Worten: „Mach du mal eben weiter…“ und weg war er. Na toll, dachte ich mir und wusste nicht so recht, was ich jetzt denken soll. Es war ja nicht nur eine einfache Fahrt, die ich bestimmt hinbekommen hätte. Nein, es war eine Unterstüzungsfahrt (Schiebefahrt) und ich war das unterstützende Fahrzeug. Super, keine Ahnung wie es geht aber „mach mal“. Wie ein Fisch ins kalte Wasser dann. Geschafft habe ich es dann doch…

Nun war es also geschehen und ich bin gefahren. Was natürlich auch hieß, das im weiteren Betrieb ich dann doch regelmäßig mich betreiligen durfte. Immerhin bin ich ja kein Mitglied im Fremo, aber dennoch vertraute man mir. Allerdings habe ich mich dann doch von den Güterzügen fern gehalten. Es ist nicht meine Welt, denn ich mag eher die Personenzüge. Davon gab es auch welche, wenn auch nur wenige. Es ist ganz klar der Fokus auf den Güterverkehr gelegt, denn bei Personenzügen gibt es nicht viel zu rangieren. Das macht auch sehr viel aus beim Betrieb im Fremo.

Die Rückreise am späten Abend war dann auch noch mal ein wenig anstrengend. Die Müdigkeit wurde dann doch mehr und ich habe von der Rückfahrt nicht so viel mitbekommen. Eigentlich wollte ich noch ein bisschen lesen, aber die Augen waren dafür nicht mehr so groß wie auf dem Treffen.

Rückblickend kann ich sagen, das es ein sehr schöner Tag war. Ich habe sehr viele neue Eindrücke gewonnen und mein Wunsch und meine Entscheidung, selbst wieder in den Bereich Modelbahn einzusteigen, habe ich nicht bereuht. Auch war es schön, in diese Gemeinschaft aufgenommen zu sein – danke für diesen schönen Tag.

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