Magic-Sarah's MoBa-Blog

Rosenheim 2012

Traditionell findet am letzen Wochenende im Oktober das Fremo-Treffen der Fremo-Süd-Gruppe in Rosenheim statt. Zum erstern mal war ich am Samstag und Sonntag dabei und hatte viel Spaß dabei…

Schon im Vorfeld habe ich mich auf das Treffen vorbereitet, denn ich wollte zum ersten mal mit einem eigen Zug dabei sein. Dazu hatte ich beschlossen, das ich eine meine Lok’s auf Digital umrüsste. Da ich noch keine Erfahrung im Umrüssten habe, geschweige denn eine Digital-Zentrale, habe ich mich entschlossen, mich an unsere Südgruppe zu wenden. Freundlicherweise kam ich so mit Jens aus dem Harz in Kontakt, der sehr erfahren ist. Nach vielen eMails hin und her war es dann soweit und meine Lok war auf dem Weg in den Harz.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwei Lok’s zu Hause, eine 215 von Rocco in Altrot und eine 210 von Fleischmann in Ozeanblau/Beige. Beide Lok’s hatte ich zuvor mal gereinigt und auf einen kleinen Testkreis laufen lassen. Von der 215 von Rocco war ich jetzt nicht so begeistert und so wurde es die 210 von Fleischmann. Eine weitere Lok war bereits gekauft – ein BR 103 von Fleischman. Da die Lok aber erst frisch bei eBay gekauft hatte und noch nicht bei mir war, konnte ich sie noch nicht testen. Auch wenn ich selber diese Lok gerne zuerst umgebaut hätte, so blieb ich dann doch bei der 210’er…

Kanpp eine Woche später kam die Lok wieder zurück in München und bereit für einen Test. Jens hatte mir auch noch eine Mobile Station mitgeschickt, die er fürs erste nicht benötigt. So habe ich eine Zentral für’s Digitalfahren, wenn auch leider nicht mit einem Loconet-Bus. Das wäre von Vorteil, dann könnte ich auch den FredI nutzen. Aber zum testen reicht dies aber auch völlig aus.

Mit der BR 103 habe ich auch ein wenig über die Stränge geschlagen und auch den ein oder anderen Reisezugwagen erwischt. Naja, es waren dann doch 13 Wagons. Dabei waren drei Silberlinge, die auch auf dem Treffen eingesetzt werden sollen. In einem der nächsten Blogeinträge werde ich euch mal mein Fuhrpark vorstellen.

So, nun aber genug von der Vorgeschichte. Also am frühen Samstag war ich dann auf den Weg nach Rosenheim und freute mich schon auf den Tag und vor allem einige Leute vom Stammtisch wieder zu sehen und zu plaudern. Leider war das Wetter nicht so toll, was aber nicht gestört hat, denn wir waren ja in der FOS (FachOberSchule). Beginnen wir in Rosenheim aber mal mit einer kleinen Übersicht über den Aufbau der Arrangement:

Im Oberen Stockwerk gab es noch ein Arrangement unserer H0-Gruppe, die ich aber nicht fotografiert habe. Es stand aber in Größe unserem Aufbau in nichts nach.

Bevor es nun aber los ging und ich meinen Zug aufstellen konnte, musste erstmal noch der FredI (FREMOs einfacher Drehregler Inkremental) getestet werden. Den hatte ich in den Wochen zuvor zusammen gelötet und musste nun initialisiert werden. Hier noch ein kleinen Dank an Olaf, der mir den Bausatz damals in Frankfurt-Nied verkauft hatte. Leider stellte sich heraus, das er nicht so funktionierte, wie er sollte. Ich hatte auch beim Zusammenbau einige Probleme, was aber daher rührte, das ich falsch angefangen hatte und die IC-Fassung komplett ersetzten musste. Aber hier einen lieben Dank an Lutz, unseren Master of Fred(I). Er hatte seine Kisten !!! mit Fredi’s dabei und so war es kein Problem und ich bekam einen neuen FredI, der auch funktionierte.

Dann war es endlich soweit und mein Zug, bestehend aus der BR 210 und den drei Silberlingen hatte seinen Roll-Out. Er wurde am SBF Schattenmüller aufgestellt und lief die ersten Testkilometer. Es musste sich ja auch zeigen, das die Lok zum einen Rund läuft und zum anderen auch mit der Zuglast fertig wird. Da ich ja nicht wirklich über Testerfahrungen verfüge, war dies notwendig. Ich hatte aber auch eine super Unterstützung von Elwis, den Fdl von Schattenmüller.

Ein kleines Problem musste aber noch gelöst werden. Jeder Digitaldecoder hat eine Adresse und im Fremo gibt es eine Datenbank, wo jedes Mitglied seine zugewiesenen Adressen hat. Dumm nur, das ich noch nicht im Fremo bin und somit auch keine eigenen Adressenbereiche habe. Also was tun? Hier möchte ich zwei weiteren Fremorikanern danken, Adreas und Matthias. Wir haben einfach einen neuen Bereich angefordert, zwar auf einen anderen Namen, aber der Adressbereich ist nun für mich vorgesehen.

Okay, hieß es dann an Schorsch. Er hatte das ganze Treffen arrangiert und nun konnte ich ihm vermelden, das ein weiterer Zug bereit ist, die Massen an Fahrgästen zu befördern. Und das kam ihm auch sehr gelegen, denn wir hatten mit Fahrzeugausfällen zu kämpfen. Leider war nicht genügend Rollmaterial da, um den ganzen Fahrplan wie in der Planung zu belegen. Jedenfalls wurde mein Zug in den Fahrplan eingereiht und ist unter verschieden Zugnummern gefahren. Voller Stolz zeige ich euch den ersten Umlauf – Zug P3010:

Und weil es so schön ist, hier noch ein paar Bilder der ersten Fahrt:

Der Bahnhof, an dem der Zug hält, ist der Bahnhof Rosenheim. Er ist eine Nachbildung aus dem 19. Jahrhundert und stellt einen der Höhepunkte des Treffen da. Der Zug fuhr übrigens weiter und nach einem Lokwechsel in Hausen gelangte er schließlich nach Italien. Das nenn ich mal einen Trip – die erste Fahrt und schon ging es über die Grenze…

Hier noch ein kleines Highlight, wenn es auch nicht so ganz passt. Na, wer findet raus, warum es nicht so ganz passt?

Richtig, für die, die es gefunden haben. Es fehlt die Oberleitung. Was ich sehr schade finden, denn wir ihr wisst, liebe ich die Fahrzeuge der Baureihe 103 und damit auch die Elektrifizierung. Leider ist das so ein Problem im Fremo, denn es ist nich so ohne weiteres Möglich, diese Nachzubilden. Wobei ich aber auch sagen muss, das der Bereich H0, wo ich zu Besuch war, diese gebaut hatte. Und ich muss sagen, ich war schwer beeindruckt. Aller Vorurteile zum Trotz funktioniert die dort und vor allem ist sie stabil. Bin gespannt, wann und vor allem wie in der Spurweite N dies mal umgesetzt wird.

Zum Schluß möchte ich noch kurz von meinem Einsatz als Fdl (Fahrdienstleiderin) erzählen. Es war bereits Sonntag und neben dem Betrieb, den wir machten wurde auch die Gelegenheit genutzt und die Werkstätten der FOS von uns belagert. Was aber auch bedeutete, das die Leute nun fehlten. Aus diesem Grund wurde ich kurzer Hand befördert und übernahm die Leitung über den Bahnhof Rosenheim. Es hat viel Spaß gemacht und auch wenn mal wieder ein wenig Chaos herrschte, so habe ich es doch mit bravur gemeistert und freue mich schon auf meinen Bahnhof, wenn ich diesen soweit fertig habe, das er eingesetzt werden kann.

Wow, das ist mal ein langer Artikel, aber es gab ja auch viel zu erzählen. Und ich könnte noch mehr schreiben, aber ich will es dabei belassen. Ich möchte mich bei allen Leuten, die in Rosenheim waren für die schönen zwei Tage bedanken. Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das Jahr 2013…

Eure Sarah

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